Das Tagebuch- und Erinnerungsarchiv Berlin e.V. hat beim Paul Gerhardt Stiftspreis für soziales Engagement 2024 den Hauptpreis erhalten. Schon vor der Preisverleihung am 17. Oktober wussten wir, dass wir unter den drei Gewinner sind – aber welcher Platz genau?
Elf Mitglieder unseres Vereins nahmen an der Verleihung teil, fieberten mit – und waren überglücklich, als wir von der Jury für den 1. Platz ausgewählt wurden. Unsere Vorsitzende Dr. Sabine Musial nahm den Preis entgegen und beantwortete Fragen zum Verein. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Wir sind dankbar für diese außergewöhnliche Auszeichnung. Sie ist uns Ansporn, weiter Erinnerungen zu bewahren und in Veranstaltungen Geschichten damit zu erzählen.
Das Paul Gerhard Stift erläutert in seiner Pressemitteilung die Jury-Entscheidung:
„Den mit 10.000 Euro dotierten 1. Platz erhielt das Projekt Tagebuch- und Erinnerungsarchiv e.V. (TEA) durch das Paul Gerhardt Stift zu Berlin. TEA widmet sich ehrenamtlich der Archivierung von Dokumenten der deutschen Erinnerungskultur – darunter Tagebücher, Briefe, Fotos, Zeitzeugenberichte und Lebensdokumente. Ziel ist es, diese Archivalien aus den letzten 300 Jahren für zukünftige Generationen zu bewahren. Die Erinnerungen schaffen damit eine wertvolle Brücke zwischen den Generationen. Der Verein fördert den Dialog zwischen Alt und Jung und stärkt den sozialen Zusammenhalt.“
Das Paul Gerhardt Stift hat den Preis zum zweiten Mal verliehen. Mit dem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die sich „in besonderem Maße für das Gemeinwohl einsetzen“ und „durch tatkräftiges Handeln das Leben von Menschen positiv beeinflussen“. Das Paul Gerhardt Stift in Berlin-Wedding wurde einst als Diakonissenmutterhaus gegründet. Heute ist es eine gemeinnützige Stiftung und Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Weitere Infos
Pressemitteilung des Paul Gerhardt Stifts zu Berlin vom 17. Oktober 2024