Tagebuch- und Erinnerungsarchiv

 

 

 

 

 

 

Erinnern - Dokumentieren - Bewahren

Willkommen auf der Seite des Tagebuch- und Erinnerungsarchiv Berlin e. V.
Hier finden Sie Informationen zu unserem Verein.

Wer wir sind

Wir sammeln Tagebücher, Lebenserinnerungen, Fotos, Fotoalben, Briefe, Brigadetagebücher, auch Reiseberichte mit und ohne Fotos, der deutschen Alltagskultur aus allen Jahrhunderten. Alle Materialien, die Auskunft über das alltägliche Leben geben, können uns über die angegebenen Kontaktdaten angeboten werden.

Unsere Vereinsarbeit besteht neben dem Sammeln und Bewahren vor allem in dem Erschließen der abgegebenen Dokumente. Wir möchten aber auch unsere Erinnerungen an historische Themen wachhalten und treffen uns daher und tauschen uns aus.
Geplant sind daher auch Veröffentlichungen der Schreibaufrufe, Schreibarbeiten der Erinnerungstreffen, Arbeiten der geplanten Schreibwerkstatt und Erstellen von kollektiven Tagebüchern zu bestimmten Themen. Wir wollen Jugend und Alter zusammenführen und damit ein reges Vereinsleben gemeinsam gestalten.

Das Archiv wird ständig erweitert und die Homepage befindet sich noch im Aufbau. Wir wollen unsere aktuellen Projekte vorstellen und in naher Zukunft die erschlossenen Dokumente in einer Übersicht zeigen.

Mitmachen

Wir freuen uns jederzeit über ehrenamtliche Mitarbeit beim Erschließen oder Transkribieren unserer Tagebücher und Dokumente.

Schreib-Aufruf: 60 Jahre Mauerbau

Der Mauerbau jährt sich 2021 zum 60. Mal. 28 Jahre, 2 Monate und 27 Tage trennte die Mauer die Menschen in Ost und West und hatte erhebliche Folgen für den Alltag der Bevölkerung. Die Mauer verlief mitten durch Gebäude, unterbrach Straßen, Eisenbahnlinien und Wasserwege, zerriss Familien, trennte Freunde und Liebespaare und zerstörte Hoffnungen und Leben. Viele Bewohner in unmittelbarer Nähe der Mauer wurden  zwangsumgesiedelt. Die innerdeutsche Grenze hatte eine mehrere Kilometer breite Sperrzone und reichte mit fast 1.400 Kilometern von Bayern bis an die Ostsee. Beim Versuch die Mauer zu überwinden starben zwischen 1961 und 1989  mehr als 100 Menschen. Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurde zum Symbol des kalten Krieges und der politischen Spaltung Deutschlands und Europas.

Einen jeden von uns berührt dieses Ereignis anders. Können Sie sich noch an den August 1961 erinnern? Welche Auswirkungen hatte die Mauer auf Ihr Leben?

Wir, das Tagebuch- und Erinnerungsarchiv Berlin, möchten Sie daher anregen und auffordern, sich an diesem Erinnerungsprozess zu beteiligen.
Wir möchten das Gedächtnis an dieses historische Ereignis wach halten und für nachfolgende Generationen aufbewahren. Haben Sie noch Erinnerungen, alte Fotos oder Dokumente, Tagebuchaufzeichnungen oder Briefe? Besteht die Möglichkeit zu einem Zeitzeugeninterview?
Bitte schreiben Sie Ihre Erlebnisse auf oder senden uns Ihre Tagebuchein-tragungen, Dokumente oder Schreibarbeiten zu diesem Thema per
E-Mail an vorstand@tea-berlin.de oder
Post an TEA Berlin e. V. c/o Sabine Musial, 12555 Berlin, Güldenauer Weg 44

Wir werden alle Einsendungen sammeln und planen mit Ihnen zusammen gemeinsame Lesungen und/oder möchten diese auch veröffentlichen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Veranstaltungen

Wir wollen unterschiedliche Veranstaltungen durchführen:
– Lesungen aus den vorhandenen oder zukünftig erworbener Schreibarbeiten und  Tagebüchern
– Treffen mit Gleichgesinnten
– Kollektive Tagebücher zu bestimmten historischen oder gesellschaftlich wichtigen Themen
– Schreibaufrufe
– Durchführung einer Schreibwerkstatt